Ethno-Café am 31.5. mit Patrick Helber (Berlin): Dancehall und Homophobie

Passend zur Semesterhalbzeit geht es am nächsten Mittwoch (31.5.) weiter mit dem Ethno-Café! Unser Gast des Abends ist Dr. phil. Patrick Helber aus Berlin. Patrick hat in Tübingen und Dublin Geschichte und Politikwissenschaft studiert und 2014 in Neuerer und Neuester Geschichte in Heidelberg promoviert. Derzeit lebt und arbeitet er in Berlin und ist unter anderem Moderator einer Radiosendung über karibische Pop-Kultur. In seinem Vortrag wirft er einen Blick auf (Homo-)Sexualitäten in der jamaikanischen Populärkultur. In der iz3w ist Anfang des Jahres eine Rezension zu seinem Buch erschienen, in dem er sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt: https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/358_dschihadismus/patrick-helber-dancehall-und-homophobie. Los geht’s wie immer um 18 Uhr im Hörsaal des Instituts für Ethnologie (Theaterplatz 15).

 

 

 

 

Verteidigung der Dissertation ‚Heilen in der Stadt. Probleme und Möglichkeiten für Heilpflanzennutzer im urbanen Kontext Kinshasa‘

Am Montag, den 29.05.2017, wird Valerie Liebs ihre Dissertation ‚Heilen in der Stadt. Probleme und Möglichkeiten für Heilpflanzennutzer im urbanen Kontext Kinshasa‘ verteidigen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen der Verteidigung um 16 Uhr im Hörsaal der Ethnologie beizuwohnen.

In der Beantwortung der Fragestellung, wie die Bewohner Heilpflanzen im Raum Kinshasa nutzen, beleuchtet Valerie Liebs die vielfältigen Strategien, mit denen sie die Nutzung trotz zahlreicher Probleme in der Stadt fortführen. Dabei zeigt sie, dass die Nutzung im Kontext von Kinshasa als Großstadt keine automatische Hinwendung zu als „modern“ bezeichneten Praktiken impliziert, und dass die Versorgung mit Heilpflanzen – betrachtet man die Nutzung und Versorgung aus Sicht der Endnutzer – nachhaltiger ist, als es Ergebnisse aus anderen Forschungen zu Heilpflanzen in Städten vermitteln.

Foto Valerie Verteidigung

 

Festakt in der Theaterstraße 14

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Heute haben wir mit einem Festakt das neue Gebäude der Göttinger Ethnologie in der Theaterstraße 14 gefeiert. Unser Direktor Prof. Dr. Roman Loimeier eröffnete den Festakt mit einer Ansprache, gefolgt von einem Beitrag der Präsidentin der Georg-August-Universität Prof. Dr. Ulrike Beisiegel. Anwesend war u.a. auch ein Vertreter aus der Politik, der Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann. In seiner Rede lobte Oppermann die Unterstützung kulturwissenschaftlicher Fächer durch die Universität Göttingen – die Ethnologie mit ihren vier Professuren für allgemeine Ethnologie sei eine Bereicherung für die Universität. Bei aller Freude über das neue Gebäude, betonten alle Redner die dringend benötigte Renovierung unseres Institutsgebäudes am Theaterplatz 15. Thomas Oppermann versprach sich persönlich zusammen mit seiner Kollegin, der Göttinger Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Andretta, dafür einzusetzen, dass Gelder für eine umfassende Renovierung zur Verfügung gestellt werden.

Summer School: Praxis des ethnografischen Films

Am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität findet vom 24.07. bis zum 11.08.2017 ein dreiwöchiger Workshop für Studierende der Kultur- und Sozialwissenschaften statt, der praktische Erfahrungen mit dem Medium Film bietet. Anmeldeschluss ist der 31.05.2017. Weitere Infos gibt es hier: http://www.kaee.uni-goettingen.de/cva/

 

Blog: Kulturrelativismus und Aufklärung

Eine Debatte über den Umgang mit Fremden: Ein Ethnologie-Blog vom Global South  Studies Center Cologne als Antwort auf einen Artikel, der in der Süddeutschen Zeitung erschien:  ‚Der Autor Christian Weber zeichnet darin ein Bild des Faches, das die Ethnologie als unheilbringende und gefährliche Verklärerin barbarischer Verhaltensweisen erscheinen lässt, gehe doch der in die Gründung der Ethnologie eingeschriebene Kulturrelativismus mit der Rechtfertigung von Gesellschaftsformen und kulturellen Praktiken einher, die nach demokratischen und rechtstaatlichen Maßstäben abgeschafft gehörten‘. Hier geht es zum Blog: Blog – Kulturrelativismus und Aufklärung

Für Studierende und Hochschulabsolventen: Fulbright-Stipendien

Hier die Pressemitteilung zum Angebot:

Wer im Studienjahr 2018-2019 an einer Hochschule in den USA studieren möchte, kann sich um ein vier- bis neunmonatiges Fulbright-Studienstipendium bewerben.
Die Stipendienleistungen beinhalten die transatlantischen Reisekosten und eine Kranken-/Unfallversicherung sowie einen monatlichen Stipendienbetrag von bis zu US-Dollar 3.850 zur (ggf. anteiligen) Finanzierung der Studiengebühren und Lebenshaltungskosten an der amerikanischen Gasthochschule. Die Stipendien werden für Studienvorhaben auf dem Niveau der amerikanischen Master-/PhD-Programme vergeben. Die Fulbright-Kommission unterstützt die Bewerber bei der Studienplatzbewerbung an amerikanischen Gasthochschulen.

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Stellenausschreibung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Institut für Ethnologie Göttingen gesucht

Am Institut für Ethnologie der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ist für die Dauer von 3 Jahren für den interdisziplinären Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften zum 01.10.2017 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter
(Entgeltgruppe 13 TV-L) mit 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z.Zt. 39,8 Wochenstunden) zu besetzen.

Ihre Aufgaben
Die/der Stelleninhaber/in soll in Forschung, Lehre und Verwaltung mitarbeiten. Darüber hinaus soll sie/er bei der Entwicklung und Verbesserung von Lehrformaten mitwirken und eine Schnittstelle zu anderen Fächern im Studiengang BA-Sozialwissenschaften schaffen. Das Lehrdeputat beträgt 4 LVS im Bereich der allgemeinen Ethnologie. Die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation besteht und ist erwünscht. Ein einseitiges Proposal mit einer groben Skizze des laufenden oder geplanten Forschungsprojekts zur Weiterqualifikation wird im Rahmen der Bewerbung erbeten.

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Vortrag: Globale Nachbarschaft – Chance oder Utopie?

Am 18.05. stellt Dr. Echi Christina Gabbert Aspekte ihrer Forschung zu Investitionen und Landnutzung in Südäthiopien im Rahmen unseres Institutskolloquiums (16:15 Uhr, Hörsaal) vor.

Echi Gabbert ist Afrikanistin mit einem Fokus auf Südäthiopien. Sie hat am Max-Planck-Institut in Halle/Saale über Aushandlungsprozesse von Krieg und Frieden in Südäthiopien promoviert. Ihre Dissertation ‚Deciding Peace. Knowledge about war and peace among the Arbore of southern Ethiopia‘ hat eine Auszeichnung der Frobenius-Gesellschaft erhalten. Thematisch beschäftigt sich Echi Gabbert auch mit globalen Märkten und wandelnder Landnutzung vor allem in agro-pastoralen Gebieten, Mensch- Umwelt Beziehungen, sowie Materieller Kultur und Musik. An unserem Institut ist sie als Akademische Rätin angestellt und arbeitet eng mit der Professur von Nikolaus Schareika zusammen. Gegenwärtig forscht sie in ihrem Postdoc-Projekt zum Thema ‚Globale Nachbarschaft, Landnutzung und Investition in Ostafrika‘ und koordiniert das Forschungsnetzwerk ‚Lands of the Future‘.

Studierende mit Interesse an ethnologischen Lebensläufen und  Feldforschung sind insbesondere zum Vortrag eingeladen.