Nachwuchsförderung von Masterarbeiten mit Entwicklungsländerbezug

Die Fakultät für Agrarwissenschaften hat mit der AKB Stiftung eine Nachwuchsförderung von Masterarbeiten mit Entwicklungsländerbezug initiiert.
Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Feldforschung in Entwicklungsländern. Der Aufenthalt im Rahmen der Masterarbeit kann an einer Universität, Forschungseinrichtung oder anderen Kooperationspartnern in Entwicklungsländern erfolgen und z.B. Feldstudien, Durchführung von Befragungen, Recherchen oder Sammelreisen beinhalten.
Da sich aus allen CBL-beteiligten Fakultäten Masterstudierende bewerben können, werden diese Mittel durch das CBL verwaltet.
Der nächste Bewerbungstermin ist der 15. November 2017. Förderbeginn nach dem 01. Januar 2018.
Pro Masterarbeit können maximal 2000 Euro Reisezuschuss (länderspezifisch) bewilligt werden.
Die Kriterien zur Mittelvergabe, Bewerbungsunterlagen und Hintergrundinformationen sind unter folgendem Link zu finden:
http://www.uni-goettingen.de/en/534778.html
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Studentische Hilfskraft gesucht

Am Institut für Ethnologie der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ist von Dezember 2017 bis Februar 2019 (15 Monate) eine Stelle für eine studentische Hilfskraft mit 20 Stunden im Monat zur Unterstützung bei der Auswertungsstudie des Postdoc Fellowship-Programms „Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa“ (Volkswagen-Stiftung) zu besetzen.

Für mehr Informationen siehe Anhang.

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GISCA 15: ‚Same same but different‘ – Jonathan Yainishet 2017

Yainishet

 

Based on ethnographic fieldwork in Seoul, this paper examines processes of ethnic
differentiation concerning North Korean migrants in South Korea. Making use of
anthropological insights into ethnicity and ethnic boundary making, it explores how the
notion of a unified, homogenous Korean people emerged historically and how the (post-)
Cold War border regime on the Korean peninsula engenders an othering of North Korean migrants in South Korea through idioms of ethnicity, despite discourses on multiculturalism and a waning of ethno-nationalist sentiments in South Korea. I argue that the increased influx of North Korean migrants in South Korea provides the background not only for (re-)negotiations of ethnic nationalism but also of ethnic identity and ethnic unity in South Korea.

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The Göttingen Institute of Social and Cultural Anthropology (GISCA) Occasional Paper Series publishes excellent student theses, current research findings of the institute’s researching and teaching staff as well as outstanding talks at our institute’s colloquium.

GISCA 14: Rhetoriken der Sentimentalisierung – Jonas Bens 2017

Bens

Im Fall The Prosecutor v. Ahmad Al Faqi Al Mahdi hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) zum ersten Mal über die Zerstörung von Weltkulturerbe als Kriegsverbrechen verhandelt. Zentral war dabei die Bestimmung des Verhältnisses von Dingen und Menschen. Auf Grundlage einer während den Verfahren durchgeführten ethnographischen Gerichtssaalstudie und informiert von der Affekt- und Emotionsforschung, identifiziert dieser Artikel die rhetorische Praxis der Sentimentalisierung von Menschen und Dingen als einen entscheidenden Prozess der rechtlichen Bedeutungsherstellung. Durch Sentimentalisierung produzieren alle Parteien des Verfahrens durch ihre Rhetorik normative Arrangements von Körpern, indem die relevanten Personen, Dinge, und anderen Entitäten durch die Zuschreibung von Emotionen qualitativ unterschieden und affektiv zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. Sentimentalisierungen bieten affektivemotionale Rahmen innerhalb derer der Grad von Schuld und Unschuld, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit beurteilt werden kann.

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Die Göttingen Institute of Social and Cultural Anthropology (GISCA) Occasional Paper Series veröffentlicht exzellente Abschlussarbeiten der Studierenden, aktuelle Forschungsergebnisse der Forschenden und Lehrenden des Institutes sowie herausragende Vorträge aus dem Institutskolloquium.

Kū“ geht auf Reisen – Die Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität unterstützt Stuttgarter Ausstellung mit hochkarätigen Leihgaben

Auf drei großen Expeditionen umsegelte James Cook im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in britischem Auftrag die Welt. Auf der dritten Reise landete er 1778 und 1779 auch auf Hawai’i. Die Beziehungen zwischen den Expeditionsmitgliedern und den Einwohnern blieben lange friedlich und waren von gegenseitigen Geschenken und Handelsgaben geprägt. Im Februar 1779 allerdings kam James Cook bei einer Auseinandersetzung auf Hawai’i ums Leben.

Heute sind die nach Europa gebrachten Gegenstände wichtige Quellen für das Leben in der Südsee zur Zeit der ersten Kontakte zwischen Pazifik-Insulanern und Europäern. Ungefähr 2.000 Objekte aus dem gesamten pazifischen Raum sind von den drei Cook’schen Expeditionen weltweit noch vorhanden. Der größte Einzelbestand, etwa 500 Zeugnisse materieller Kultur, gehört zur Ethnologischen Sammlung der Georg-August Universität. „Diese Objekte zählen zu den absoluten Spitzenstücken unserer Sammlung“, so Dr. Michael Kraus, Kustos der Sammlung. „Nur ausnahmsweise und zu ganz besonderen Anlässen verlassen sie unser Haus.“ Für „Hawai’i. Königliche Inseln im Pazifik“, eine von dem in Göttingen promovierten Hawai’i-Spezialisten Dr. Ulrich Menter am Stuttgarter Linden-Museum kuratierte Sonderausstellung, entschloss man sich am Institut für Ethnologie zu einer solchen Ausnahme. Insgesamt 25 Objekte, darunter Armbänder, Angelhaken und Rindenbaststoffe treten Ende September den Weg nach Stuttgart an. Zu den hochwertigsten Leihgaben zählen das Federbildnis, das den hawaiianischen Kriegsgott Kūka‘ilimoku repräsentiert, sowie ein Federhelm (mahiole). Bis zum 13. Mai 2018 dauert die Schau am Linden-Museum.

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Abbildung: Federbildnis des hawaiianischen Kriegsgottes Kūka’ilimoku (18 Jh.).

© Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen (Foto: Harry Haase)

PhD Position: Narrating Science as a World-Making Activity – Sea Level Change in Singapore

‚The Research Group ‚Development and Knowledge Sociology‘ at the Leibniz Centre for Tropical Marine Research in Bremen, in collaboration with Fiction meets Science II, and the Fachbereich 8 at the University of Bremen, seeks a PhD candidate in the social sciences with grounded expertise in marine/coastal sociology, anthropology, area studies, human geography, gender, development, postcolonial or science and technology studies, working on tropical regions for a three-year VW-funded PhD-project as part of a work package entitled ‚Narrating Science as a World-Making Activity: Sea Level Change in Singapore‘, that forms part of the larger interdisciplinary project „Fiction Meets Science II: Varieties of Science Narrative“ (FMS II).‘ For more information see attachment:

Gleichstellungsbeauftragte* gesucht!

Liebe Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der Ethnologie,

nachdem A. Witte seit einer Weile als eine der Institutsgleichstellungsbeauftragten (IGB) ausgeschieden ist, suchen wir nun eine neue (stellvertretende) Gleichstellungsbeauftragte*, die das Amt gemeinsam mit mir, Kristina Schneider, übernimmt.

Wenn du dich auch in der Gleichstellung engagieren möchtest, schicke bis zum 15.9. ein Motivationsschreiben an Christina Klöckner (fbsowi@gwdg.de). Eine nähere Beschreibung der Aufgabenbereiche einer IGB findest du in der Ausschreibung im Anhang.

Die Wahl der (stellvertretenden) IGB findet in der
Institutsgleichstellungsversammlung am 17.10.2017 um 11.45 Uhr im Hörsaal statt.

Kommt zahlreich!
Herzlich,
Kristina Schneider

 

letzte Chance für eine Bewerbung: PhD Student mobility for studies from UGOE to the Vietnam National University Hanoi

Im Rahmen des ‚Erasmus + Key Action 107 (Mobility with Partner Countries)‘ Programms können sich Promotionsstudierende der Ethnologie noch bis Freitag um eine PhD Student Mobility bewerben, die einen sechsmonatigen Aufenthalt an der University of Social Sciences and Humanities in Hanoi, Vietnam, ermöglicht:

 

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