Institutskolloquium: ‚The Complexity of the Notion of Honour in Traditional Patriarchal Societies and its Reception by the Younger Generation in Germany‘

Wir freuen uns auf den Vortrag von PD Dr. Khanna Usoyan zum Thema ‚The Complexity of the Notion of Honour in Traditional Patriarchal Societies and its Reception by the Younger Generation in Germany: Kurds and Pashtuns as Case Studies‘ am Donnerstag, 11.01.18, in unserem Institutskolloquium.

Wann: 16:15 Uhr:

Wo: Hörsaal des Ethnologischen Instituts

Usoyan

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Sonntagsvortrag: „Kunst, Geschichte und Aloha. ‚Hawai’i‘ im Linden-Museum Stuttgart“ 

Am 14. Januar um 11.15 Uhr findet in der Ethnologischen Sammlung ein Vortrag von Ulrich Menter aus dem Linden-Museum in Stuttgart zum Thema „Kunst, Geschichte und Aloha. ‚Hawai’i‘ im Linden-Museum Stuttgart“ statt.

Im Oktober 2017 wurde am Linden-Museum in Stuttgart die Ausstellung “Hawai’i. Königliche Inseln im Pazifik” eröffnet. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen Leihgaben aus der Ethnologischen Sammlung der Universität Göttingen, die 1778/79 von James Cook und seiner Mannschaft erworben worden waren. Kuratiert wurde die Ausstellung vom Göttinger Hawai’i-Experten Dr. Ulrich Menter.

In seinem Vortrag berichtet Dr. Menter über die Entstehung der Ausstellung und stellt Kunst und Kultur der indigenen Hawaiier vor. Er hinterfragt Stereotypen über das vermeintliche “Inselparadies”, informiert über die bewegte Geschichte von einer polynesischen Adelsgesellschaft bis hin zum Bundesstaat der USA und gibt Einblicke in das aktuelle Leben vor Ort.

Ku

Institutskolloquium: Das hohe Lied des Pastiksackerls

Wir laden herzlich zu unserem Institutskolloquium ein. In dieser Woche wird Prof. Dr. Roman Loimeier seinen Vortrag ‚ Das hohe Lied des Plasticksackerls oder: Die Lust abzuschweifen‘ halten.

Das Plastiksackerl ist ein weitgehend ignoriertes und dennoch wichtiges Hilfsmittel ethnologischer Forschung. Im Vortrag geht es um die Ehrenrettung des Plastiksackerls und seine vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten „im Feld“, wie auch um die Frage, ob wir überhaupt ohne Plasticksackerl forschen können…

Wann: 21.12.2017, 16:15 Uhr

Wo: Hörsaal des Ethnologischen Instituts

New Publication: Fertility, Conjuncture, Difference – Anthropological Approaches to the Heterogeneity of Modern Fertility Declines

We are happy to announce the publication of ‚FERTILITY, CONJUNCTURE, DIFFERENCE – Anthropological Approaches to the Heterogeneity of Modern Fertility Declines‚ co-edited by Dr Astrid Bochow.

In the last forty years anthropologists have made major contributions to understanding the heterogeneity of reproductive trends and processes underlying them. Fertility transition, rather than the story of the triumphant spread of Western birth control rationality, reveals a diversity of reproductive means and ends continuing before, during, and after transition. This collection brings together anthropological case studies, placing them in a comparative framework of compositional demography and conjunctural action.  The volume addresses major issues of inequality and distribution which shape population and social structures, and in which fertility trends and the formation and size of families are not decided solely or primarily by reproduction.

Cick here to download the introduction by the editors Philip Kreager and Astrid Bochow

 

KreagerFertility

Also recently published by Dr. Astrid Bochow:
Bochow, Astrid. 2017. „Ethics of life in the context of death: the emergence of ethical fields in HIV prevention.“ Africa no. 87 (3):554-571.

Bochow, Astrid, Thomas G Kirsch, and Rijk van Dijk. 2017. „Introduction: new ethical fields and the implicitness/explicitness of ethics in Africa.“ Africa: The Journal of the International African Institute no. 87 (3):447-461.

Sonntagsvortrag: Der Skalp des Wassermonsters. Geschichte und Symbolik indianischer Federhauben

Wir freuen uns für den 17.12.2017 um 11:15 Uhr (Eintritt frei) , den Vortrag von Jens Matuschek, M.A., ‚Der Skalp des Wassermonsters. Geschichte und Symbolik indianischer Federhauben‘ im Rahmen der Sonntagsvorträge unserer Ethnologischen Sammlung ankündigen zu dürfen.

‚Tipi, Tomahawk und Totempfahl – unser vorherrschendes Indianerbild basiert auf Klischeevorstellungen. Die Spitzenposition dürfte dabei der Krieger mit einer wallenden Haube aus Adlerfedern innehaben, der geradezu zur Ikone des Indianers avancierte. Dabei ist der oft zitierte „Häuptlingskopfschmuck“ nicht eine bloße Kopfbedeckung. Vielmehr ist er ein Sinnbild für das erfolgreiche Eingreifen des Menschen in den immer währenden Kampf kosmischer Mächte, die den Himmel und das Wasser beherrschen.‘

Der Vortrag beleuchtet den zugrundeliegenden mythologischen Kontext und spürt anhand von Objekten aus frühen Sammlungen europäischer Museen der Entwicklung der Federhaube in verschiedenen indigenen Kulturen Nordamerikas nach.

Kreativität im Studium

Ihre Projekte sind gefragt!

Diese Ausschreibung wendet sich an alle Studierenden (ausgenommen Promotionsstudierende), die aus ihrem Studium heraus interessante, über das Fach hinausgehende Projektideen haben, die sie gerne allein oder im Team umsetzen möchten. Studierende aus allen Bereichen der Universität sollen die Chance erhalten, kreative und unkonventionelle Projekte umzusetzen. Die Projekte können mit Partnern aus anderen Einrichtungen oder Unternehmen sowie in internationaler Zusammenarbeit durchgeführt werden. Das Aufgreifen gesellschaftlich relevanter Fragestellungen ist erwünscht. Es können auch Reisen mit dem Projekt verbunden sein.

Die AKB Stiftung

Das Programm wird durch die AKB Stiftung (gemeinnützige Stiftung der Familie Carl-Ernst Büchting) ermöglicht, mit deren Unterstützung für die Durchführung solcher Projekte ein Fonds eingerichtet wurde.

Wer darf mitmachen?

Antragsberechtigt sind alle immatrikulierten Studierenden der Universität Göttingen (ausgenommen Promotionsstudierende).

Wie soll der Antrag aussehen?

Bitte stellen Sie Ihre Projektvorschläge auf maximal fünf Seiten dar. Begründen Sie Ihr geplantes Projekt und stellen Sie die Ziele heraus, die Sie mit dem Projekt erreichen wollen.
Wenn möglich, nutzen Sie bitte unser Bewerbungsportal. Es werden im eCampus folgende Unterlagen erbeten:

  • Kurzbeschreibung des geplanten Vorhabens und Motivation
  • Planung der Projektphasen (mit einem Zeitplan)
  • Finanzplan (wofür werden die beantragten Mittel benötigt)
  • Kurz-Lebenslauf mit Darstellung der aktuellen Studiensituation
  • formloses Einverständnis zur Veröffentlichung eines obligatorischen Abschlussberichts (Übertragung der Rechte an die Universität Göttingen)

Lesen Sie bitte auch die FAQ-Liste Kreativität im Studium (pdf).

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, sich über den eCampus zu bewerben, können Sie Ihre vollständigen Unterlagen in elektronischer Form per E-Mail oder in einfacher schriftlicher Ausfertigung per Post einreichen.

Der Einsendeschluss für das Wintersemester 2017/2018 ist: 22. Januar 2018.

Abteilung Studium und Lehre
Frau Meike Gottschlich
Wilhelmsplatz 2, 37073 Göttingen
kreativitaet-im-studium[at]uni-goettingen.de
(Betreff: Kreativität / Ihr Nachname)
www.uni-goettingen.de/kreativitaet-im-studium

Für weitere Auskünfte rund um die Ausschreibung oder die Bewerbung via eCampus wenden Sie sich bitte an Frau Yvonne Strauß, Tel. (0551) 39-9896 oder an Frau Meike Gottschlich, Tel. (0551) 39-4414.

Auswahl und Förderung

Das Antragsvolumen ist projektabhängig und sollte 5.000 Euro nicht überschreiten. Die Mittel sind zweckgebunden für das jeweilige Vorhaben. Die Förderung kann an einzelne Studierende als auch an Studierendenteams vergeben werden. Die Förderentscheidung wird im selben Semester erfolgen und die geförderten Projekte werden im Anschluss veröffentlicht.

Über die Auswahl der Projekte wird ein unabhängiges Gremium entscheiden, in dem auch Studierende vertreten sind. Das Auswahlverfahren berücksichtigt neben der Qualität und Kreativität der Projekte auch soziale Aspekte sowie Aspekte zur Berücksichtigung der Diversität. Das Programm fördert keine Existenzgründungen (Business Start-ups). Der Rechtsweg gegen die Entscheidung des Gremiums ist ausgeschlossen. Es sind jährlich zwei Ausschreibungen vorgesehen.

 

Zur Uni-Seite geht es hier: http://www.uni-goettingen.de/de/429555.html 

Institutskolloquium: Städtische Rinderhaltung in Ouagadougou, Burkina Faso

Im Rahmen unseres Institutskolloquiums laden wir herzlich ein, am Donnerstag  (30.11.17) dem Vortrag ‚Städtische Rinderhaltung in Ouagadougou, Burkina Faso: Soziale und ökonomische Transformation am Beispiel von Genderbeziehungen in der Milchproduktion und -vermarktung‘ von Barbara Löhde, M.A. beizuwohnen.  Die Vortragssprache ist deutsch. Beginn: 16:15 Uhr im Hörsaal des Göttinger Instituts für Ethnologie.

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Sonntagsvortrag: ‚From Samoa with Love?‘

Sonntagsvortrag in der Ethnologischen Sammlung (Eintritt frei)

wo: Theaterplatz 15, Göttingen

wann: 3. Dezember 2017, 11.15 Uhr 

Am Sonntag, 03.12.2017, findet bei uns um 11:15 Uhr der Sonntagsvortrag von Dr. Hilke Thode-Arora (Museum Fünf Kontinente, München)  ‚From Samoa with Love? Samoa-Völkerschauen im Deutschen Kaiserreich. Eine Spurensuche‘ statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu kommen. Der Eintritt ist frei.

From Samoa with Love? Samoa-Völkerschauen im Deutschen Kaiserreich. Eine Spurensuche. Zwischen 1895 und 1911 – also kurz vor und während der deutschen Kolonialzeit auf der Inselgruppe Samoa – reisten mehrere Gruppen meist ranghoher Samoaner mit Völkerschauen nach Deutschland. Die Impresarios dieser Schauen waren auch Ethnographica-Händler: Der Großteil der Samoa-Sammlung des Museums Fünf Kontinente in München wurde von ihnen erworben und steht damit in direktem oder indirektem Zusammenhang mit den Völkerschauen. Für das deutsche Publikum waren die Schauen Amüsement; die samoanischen Reisenden verfolgten hingegen eigene Ziele mit ihrem Deutschlandbesuch. Dem Spannungsfeld unterschiedlicher deutscher und samoanischer Perspektiven zu den Ereignissen, aber auch zu den Objekttransfers, gilt dieser Vortrag.

Informationen zum Sammelband From Samoa With Love?

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Verteidigung der Dissertation ‚Petro-Demokratie: Erdöl, Macht und Politik in Niger‘

Am Mittwoch, 22.11.2017, verteidigt Jannik Schritt, M.A., seine Dissertation ‚Petro-Demokratie: Erdöl, Macht und Politik in Niger‘. Die Verteidigung ist öffentlich und alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu dem Vortrag zu erscheinen.

Wann: 22.11.2017, 11:00 Uhr

Wo: Hörsaal des Ethnologischen Instituts

Seit Ende 2011 wird in Niger Erdöl durch die chinesische Firma China National Petroleum Corporation (CNPC) gefördert. Aufbauend auf einer 13monatigen Feldforschung, die den Start der Erdölförderung von Beginn an begleitet hat, geht Jannik Schritt der Frage nach den vom Erdöl ausgelösten sozio-ökonomischen, politischen und kulturellen Transformationsprozessen in Niger nach. Er zeigt dabei, wie die Erdölproduktion bereits vor der Erdölförderung existierende gesellschaftliche und politische Dynamiken intensiviert und in diesem Prozess langsam transformiert, anstatt diese sofort von Grund auf umzuwälzen, wie es etablierte Konzepte aus den Politik- und Wirtschaftswissenschaften suggerieren.Jannik Schritt

Jannik Schritt ist Doktorand an unserem Institut. In seinem Dissertationsprojekt „Petro-Democracy: Oil, Power and Politics in Niger“ geht er der Frage nach, welche sozialen, politischen und ökonomischen Transformationsprozesse die im Jahr 2011 begonnene Erdölförderung in Niger hervorgebracht hat. Von März 2011 bis Februar 2017 arbeitete Jannik Schritt als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-finanzierten Forschungsprojekt „Significations of Oil and Social Change in Niger and Chad“ unter Leitung von Prof. Dr. Nikolaus Schareika. Thematisch bewegt sich sein Forschungsprojekt in der Schnittstelle zwischen Wirtschafts- und Politikethnologie mit besonderem Fokus auf die Infrastrukturen der Politik und Erdölförderung. Jannik Schritt hat zu Gouvernementalität, Ölpolitik und Protest in Niger veröffentlicht