Institutskolloquium: Das koloniale Erbe der Wörter

Am Donnerstag, 24.05.2018, begrüßen wir Verena Nebel und Judith Brun (Berlin) in unserem Institutskolloquium und freuen uns auf ihren Vortrag ‚Das koloniale Erbe der Wörter – Eine interaktive Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Rassismus in unserer Sprache‘.

Wann: 16:15 Uhr

Wo: Hörsaal des Ethnologischen Instituts

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Studentische Vollversammlung am Mittwoch (23.05.)

Liebe alle,

am nächsten Mittwoch (23.05.) laden wir alle Studierenden der Ethnologie
ein zur studentischen Vollversammlung. Themen sind unter anderem:

1.) Die Wahl der neuen Studierendenvertretung (zwei Personen; alle
Interessierten können sich an diesem Abend zur Wahl stellen oder – bei
Abwesenheit – ihre Kandidatur vorher über die Fachgruppe ankündigen).
Aufgabe der Studierendenvertretung ist neben einem „offenen Ohr“ für die
Belange ihrer Kommiliton*innen auch die Vertretung der Studierenden in
der Mitgliederversammlung und dem Instituts-Vorstand.

2.) Die Vorstellung der Ergebnisse der aktuellen Studierendenbefragung
(bzgl. Gendern, englischsprachigen Kursen, Fachgruppe).

3.) Ein Bericht zum aktuellen Stand in der AG „Lehren und Lernen“.

Die Vollversammlung ist auch die optimale Gelegenheit, eure eigenen
Themen einzubringen und zur Diskussion zu stellen. Wir hoffen daher auf
rege Beteiligung! Los gehts ab 19.00 Uhr im Hörsaal des Ethno-Instituts (Theaterplatz 15).

Liebe Grüße,

eure Fachgruppe Ethnologie

Yesterday at our institute: Storibuk Pairundu

Yesterday Alex Yapua Ari and Holger Jebens presented ‚Storibuk Pairundu‘ at our Institute, followed by a jovial get together. For those who missed the presentation but who would like to read the stories, you can purchase the book online from Reimer Verlag. If you would like to receive a book signed by the author Alex Yapua Ari, please get in touch with Holger Jebens via email: Jebens[at]em.uni-frankfurt.de. Also, check with him whether there are still some books available for a special rate!

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Ethno-Café am Mittwoch (16.05.): „Let’s talk!“ – Podiumsdiskussion zum Verhältnis von Missionsarbeit und Ethnologie

Inwiefern hat sich das Machtgefälle innerhalb der Missionsarbeit seit Beginn der Kolonialherrschaft gewandelt? Muss Missionsarbeit heute fortführend als koloniale Praxis verhandelt werden? Wie ist die Ethnologie in diesen Kontext eingebettet?
Aus verschiedenen gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven möchten wir gemeinsam die Wirkungszusammenhänge von Missionsarbeit und Ethnologie diskutieren. Als (angehende) Ethnolog*innen sollten wir uns der strukturellen historischen Verknüpfungen bewusst sein und unsere Rolle und unser Handeln dementsprechend ausrichten. Die Podiumsdiskussion wird begleitet von Dr. Johann Reithofer und Dr. Julia Vorhölter vom Institut für Ethnologie sowie Prof. Dr. Rebekka Habermas und Dr. Richard Hölzl vom Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte. Los geht’s ab 18 Uhr im Hörsaal des Ethno-Instituts (Theaterplatz 15).

Institutskolloquium: ‚Storibuk Pairundu‘

Am Donnerstag, den 17.05.2018, begrüßen wir Alex Yapua Ari und Holger Jebens in unserem Institutskolloquium (16:15 Uhr, Hörsaal des Ethnologischen Instituts). Alex Yapua und Holger Jebens befinden sich zur Zeit auf einer Lesereise, um die von Alex Yapua gesammelten Erzählungen der Kewa (Südliches Bergland, Papua-Neuguinea), das ‚Storibuk Pairundu‘, vorzustellen.

Abstract:

‚Als der dreizehnjährige Alex in Pairundu, einem kleinen Dorf im südlichen Bergland von Papua-Neuguinea, auf den deutschen Ethnologen Holger traf, sah er, wie dieser Geschichten sammelte und aufschrieb. Alex dachte „Das kann ich auch“, und bald hatte er eine ungewöhnliche Reihe von Erzählungen zusammengestellt, in denen sich das Wunderbare und das Alltägliche, das Außergewöhnliche und das Prosaische in bunter Folge abwechseln.

Versuchte Alex, den angereisten Ethnologen nachzuahmen, so lassen sich seine Texte als Ausdruck einer Art „Selbst-Ethnographie“ interpretieren. Gleichzeitig zeigt sich in ihnen etwas, das für die eigene Kultur spezifisch ist: eine grundlegend pragmatische Haltung, ein lakonischer Tonfall und ein manchmal etwas trockener, dabei aber bezwingender Sinn für Humor. Dabei hatte Alex schon früh die Idee, aus seinen Geschichten könne einmal ein Buch werden, das ihm den Weg in die weite Welt ebnet.

So unrealistisch oder gar utopisch diese Idee damals erschien, heute ist sie Wirklichkeit geworden. Die alten Rollen sind vertauscht und nach fast dreißig Jahren reist Alex nun selbst in das Land, aus dem einst der Ethnologe kam.‘

Storibuk Pairundu jpg

Fleißige Hände und kreative Köpfe gesucht!

Liebe Alle!
Wir möchten dieses Jahr wieder eine Sommerparty gemeinsam mit der KAEE (Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie) veranstalten. Falls ihr Lust habt an der Planung teilzunehmen, dann kommt am Dienstag, den 15.5, um 18.00 Uhr in den Fachgruppenraum der KAEE im KWZ (Raum 1.602). Schaut einfach vorbei oder schreibt eine Nachricht. Wir brauchen auf jeden Fall noch fleißige Hände und kreative Köpfe! Eure Fachgruppe Ethnologie

Internationaler Museumstag am 13.05.2018 – Veranstaltungen in der Ethnologischen Sammlung

Am kommenden Sonntag, 13. Mai, ist Internationaler Museumstag. Auch die Ethnologische Sammlung nimmt daran mit erweiterten Öffnungszeiten (10-18 Uhr) teil. Der Eintritt ist für alle Besucher frei.

Neben den Ausstellungen bieten wir unten stehendes Zusatzprogramm. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

11.15 – 11.45 Uhr: Vortrag zur Sonderausstellung „Geister anrufen in Papua-Neuguinea“, Dr. Christiane Falck

13.30 Uhr – 15.30 Uhr: Kinderprogramm: Geschicklichkeitsspiele bei den Inuit, Frederike Hoch und Maximilian Landwehr

16 Uhr: Bilder-Versteigerung: Versteigerung von Gemälden aus der Ausstellung „Künstlerische Lebenswelten in Ghana“ zugunsten der ghanaischen Künstler, mit Götz Lautenbach

Ethno-Café am Mittwoch (02.05.): „The Act of Killing“ – „Der Akt des Tötens“

Beim zweiten Termin unserer Veranstaltungsreihe Ethno-Café im Sommersemester 2018 beschäftigen wir uns am Mittwoch mit Joshua Oppenheimers „The Act of Killing“. Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 2012 thematisiert die Massaker in Indonesien nach dem Putschversuch von 1965. Über eine Million Menschen kamen infolge des Militärputsches ums Leben, noch heute leben Opfer und Täter von damals nicht selten in unmittelbarer Nachbarschaft. US-Regisseur Joshua Oppenheimer bringt die Täter dazu, ihre Folterungen und Taten von damals nachzustellen und dadurch über das Geschehene nachzudenken. „The Act of Killing“ wurde als „Bester Dokumentarfilm“ mehrfach ausgezeichnet, unter anderem durch die Chicago Film Critics Association (2013), den Europäischen Filmpreis (2013) sowie bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin (2013). Mehr Infos zum Film gibt’s unter http://www.theactofkilling.com/.

Los geht’s wie üblich um 18 Uhr im Hörsaal des Ethno-Instituts. Die Fachgruppe freut sich auf euch!